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Augenärztliche Akademie Deutschland - BVA und DOG erwarten mehr als 5000 Teilnehmer
Mehr als 5000 Kongressteilnehmer kamen zum Fortbildungskongress „Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD)“, der vom 20. bis 24. März im Congress Center Düsseldorf (CCD) stattfand.
„Die AAD ist der größte deutschsprachige Fortbildungskongress für Augenärzte“, betonte Prof. Bernd Bertram, 1. Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA), „ihre Attraktivität ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen“. „Führende Experten vermitteln gesichertes Wissen für die tägliche augenärztliche Arbeit in Klinik und Praxis“, so Prof. Anselm Kampik, Generalsekretär der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die die Tagung gemeinsam mit dem BVA veranstaltete.
Informationsveranstaltungen für Patienten
Zum Kongressauftakt fandenam Dienstag, 20. März, zwei Informationsveranstaltungen für Patienten statt: Die Pro Retina Deutschland e.V., eine Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Netzhautdegenerationen, veranstaltete von 9 bis 11 Uhr ein Patientensymposium, bei dem es unter anderem um Behandlungsmöglichkeiten der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) ging. Ein zweites Patientensymposium fand zur gleichen Zeit zu den Möglichkeiten der Glaukomfrüherkennung statt.
„Augenheilkunde interdisziplinär“
Das Leitthema der AAD 2012 lautete „Augenheilkunde interdisziplinär“ und setzte den Schwerpunkt auf die fachübergreifende Diagnostik und Therapie von Erkrankungen, bei denen das Auge auslösender Faktor oder mitbetroffenes Organ ist. Was hat ein „rotes Auge“ mit Rheuma zu tun? Oder: Warum erkennt der Augenarzt oft als erster, dass ein Patient an der Zuckerkrankheit leidet? Antworten auf diese Fragen sowie Updates zu neu erkannten Zusammenhängen und wechselseitigen Beeinflussungen gaben Ophthalmologen und Fachärzte benachbarter Disziplinen bei der AAD.
